Griechenland-News
Interessante Nachrichten aus Griechenland


14.06.05

Erdbeben der Stärke 4,9 erschüttert Kreta - Keine Schäden

Athen (AFP) - Ein Erdbeben der Stärke 4,9 auf der Richterskala hat am Dienstag die griechische Ferieninsel Kreta erschüttert. Schäden seien aber zunächst nicht gemeldet worden, teilte das griechische Erdbebeninstitut mit. Die Erschütterung sei am Vormittag gegen 10.30 Uhr Ortszeit auf der ganzen Insel zu spüren gewesen. 


11.02.05

Koloss von Rhodos soll für 100 Millionen Euro wieder erstehen

Athen (AFP) - Der legendäre Koloss von Rhodos, in der Antike Wahrzeichen der griechischen Insel und eines der sieben Weltwunder, soll wieder erstehen. Wie der Bürgermeister von Rhodos-Stadt, Giannis Iatridis, am Freitag auf einer Pressekonferenz mitteilte, ist eine 33 Meter hohe Messingstatue auf einem Hügel des nahe gelegenen Badeorts Faliraki geplant. Der zyprische Künstler Nikolaos Gotziamanis habe für sein auf 100 Millionen Euro veranschlagtes Projekt ein Komitee europäischer Persönlichkeiten unter Vorsitz des früheren portugiesischen Präsidenten Mario Soares gewinnen können. Frühere Versuche zum Bau eines Denkmals des Sonnengottes Helios waren am Widerstand des griechischen Kulturministeriums oder wegen fehlender Geldmittel gescheitert.


29.07.04

Olympia: Telefonhotline gegen astronomische Preise

Athen (AFP) - Rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Athen hat der griechische Gastronomieverband eine Telefon-Hotline eingerichtet, bei der Touristen sich über schlechten Service und überzogene Preise in Cafés und Restaurants beschweren können. Wie der Verband mitteilte, ist die Nummer ab der kommenden Woche geschaltet und rund um die Uhr erreichbar, um auf Englisch oder Griechisch Beschwerden entgegenzunehmen. 
Damit soll verhindert werden, dass die Preise zu den Olympischen Spielen in astronomische Höhen schnellen, wie Verbandspräsident Kostas Zimelis sagte: "Die Gastronomen müssen begreifen, dass die Spiele keine Gelegenheit zum Geld scheffeln sind, sondern um Werbung für Griechenland zu machen."
Athens Bürgermeisterin Dora Bakoyannis rief die Restaurantbesitzer der Stadt auf, während der Spiele "Qualitätsrekorde aufzustellen und keine Preisrekorde". An die Cafés und Gaststätten der Hauptstadt sollen 40-seitige Fibeln mit Tipps verteilt werden, wie Kellner und Gastwirte für zufriedene ausländische Gäste sorgen können.


05.05.04

Leichter Sachschaden bei Bombenanschlag in Athen

Athen/Paris (AFP) - Hundert Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Athen ist in einem Vorort der griechischen Hauptstadt ein Bombenanschlag verübt worden, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Drei Bomben seien kurz nacheinander in der Nähe einer Polizeiwache im Vorort Kallithea explodiert und hätten leichten Sachschaden angerichtet, teilte die Polizei mit. Die Regierung schloss einen Zusammenhang mit den Olympischen Spielen aus. 
Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis sagte, bei dem Attentat handle sich um einen "Einzelfall", der die Sicherheit der Olympischen Spiele nicht bedrohe. Die Bemühungen Griechenlands und seine enge Zusammenarbeit mit den Behörden der EU, der NATO und der USA würden die Sicherheit der Spiele garantieren. Der Anschlag sei von örtlichen Extremisten verübt worden. 
Der griechische Minister für öffentliche Ordnung, Giorgos Voulgarakis, sagte, "isolierte Einzelfälle" wie die Explosionen stünden nicht in Zusammenhang mit den Olympischen Spielen, und könnten sie "selbstverständlich" nicht gefährden. Voulgarakis ist zurzeit zu Gesprächen in Washington, bei denen es um die Sicherheit bei den Olympischen Spielen vom 13. bis 29. August geht.
Die drei Bomben bestanden laut Polizei jeweils aus Dynamitstangen, einem Zähler und einem Zünder. Die ersten beiden Sprengsätze explodierten im Abstand von vier Minuten gegen vier Uhr morgens Ortszeit; die dritte Bombe detonierte eine halbe Stunde später. Mehrere Fensterscheiben der Polizeiwache und benachbarter Gebäude sowie die Fenster von parkenden Autos gingen zu Bruch.
Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach der Tat den Verdacht auf griechische Linksextremisten gelenkt. Ein Verantwortlicher verwies auf die Ähnlichkeit der drei Sprengsätze mit denen, die bei dem Anschlag im September vor einem Athener Gerichtsgebäude verwendet worden waren. Die griechische Gruppe "Revolutionärer Kampf" hatte sich des Attentats bezichtigt, bei dem ein Polizist verletzt worden war. 
Aus Angst vor Terroranschlägen wird das weltgrößte Sportereignis mit dem bislang größten Aufgebot an Sicherheitskräften bewacht, die es je bei Olympischen Spielen gab. Mit 650 Millionen Euro ist das Sicherheitsbudget drei Mal so hoch wie das für Sydney vor vier Jahren.


08.02.2004

Erdbeben erschüttert griechische Insel Rhodos

Athen (AFP) - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 auf der Richterskala hat am Samstagabend die griechische Ägäisinsel Rhodos erschüttert. Das Epizentrum des Bebens habe zwischen den Inseln Rhodos und Karpathos gelegen, teilte das Institut für Erdbebenbeobachtung in Athen mit. Der örtlichen Polizei lagen zunächst keine Informationen über Schäden vor. Das Beben sei um 22.17 Uhr (MEZ) registriert worden.


13.11.03

Griechischer TV-Sender soll wegen Schwulenkuss hohe Strafe zahlen

(AFP) Wegen eines Kusses zwischen zwei Schwulen in einer Fernsehserie hat der nationale Radio- und Fernsehrat Griechenlands den Privatsender Mega zu 100.000 Euro Strafe verurteilt. Der Ratsvorsitzende Joannis Laskaridis warf der Seifenoper neben dem schwulen Kuss auch "inakzeptable Dialoge" und eine "obszöne Atmosphäre" vor, wie griechische Medien am Donnerstag berichteten. Ein Kuss zwischen Homosexuellen sei kein übliches Phänomen, sondern "ein Ereignis von Randgruppen", wetterte Laskaridis. Es war das erste Mal, dass ein Kuss zwischen Männern in einer großen griechischen Fernsehserie gezeigt wurde.


05.08.03

Griechenland verhandelt mit London offenbar über Akropolis-Skulpturen
(AFP) Nach fast 200 Jahren erbittertem Streit verhandelt die griechische Regierung offenbar über eine Rückkehr der nach London gebrachten weltberühmten Marmorskulpturen der Athener Akropolis. "Wir sprechen mit der britischen Regierung und dem British Museum über dieses Thema", sagte der griechische Kulturminister Evangelos Venizelos am Dienstag dem Rundfunksender Alpha. Griechenland will die als "Elgin Marbles" bekannten 56 Reliefplatten und zwölf Statuen während der Olympischen Spiele im kommenden Sommer zumindest vorübergehend in Athen ausstellen.


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